Bewerbungsfoto Kleidung: Was du anziehen solltest

Bewerbungstipps

Bewerbungsfoto Kleidung: Kaum ein Detail wird so oft unterschätzt, dabei entscheidet es massgeblich über den ersten Eindruck. Die Kleidung entscheidet auf einem Bewerbungsfoto mehr als jedes andere Detail außer dem Gesichtsausdruck selbst. Hier erfährst du, worauf es ankommt, egal in welcher Branche du unterwegs bist.

Bewerbungsfoto Kleidung: Die Grundregel: Kleide dich wie am ersten Arbeitstag

Die einfachste Faustregel für dein Bewerbungsfoto: Zieh das an, was du an deinem ersten Arbeitstag oder in einem wichtigen Kundentermin tragen würdest. Starre Geschlechterregeln gibt es dabei kaum noch, entscheidend ist die Passung zu Rolle und Unternehmen, nicht ein bestimmtes Kleidungsstück.

Was in fast jeder Branche funktioniert

Ein paar Grundsätze gelten unabhängig von deinem Berufsfeld:

  • Saubere, gebügelte Kleidung ohne sichtbare Logos oder auffällige Muster
  • Dezente, neutrale Farben wie Blau, Grau, Weiss oder Schwarz wirken seriöser als grelle Töne
  • Ein Kragen, der sauber sitzt, und keine sichtbaren Falten vom Autositz oder Gurt
  • Ein zweites Oberteil zum Wechseln, falls die erste Wahl auf dem Foto anders wirkt als erwartet

Nach Branche entscheiden

Bank, Versicherung, Recht: eher formell, Blazer oder Sakko, zurückhaltende Farben.

IT, Startups, Kreativbranche: Smart Casual reicht oft, ein sauberes Hemd oder eine schlichte Bluse genügen.

Handwerk und Technik: ordentlich und gepflegt, ohne dass ein Anzug nötig wäre.

Führungspositionen: Sakko oder Blazer sind fast immer Pflicht, ein bewusster Farbkontrast unterstreicht Autorität.

Typische Fehler bei der Kleidung

Am häufigsten scheitert es nicht an der falschen Kleiderwahl an sich, sondern an Details: ein zerknitterter Kragen, ein zu tiefer Ausschnitt, auffälliger Schmuck oder ein Oberteil, das farblich kaum vom Hintergrund zu unterscheiden ist. Bring dein Outfit deshalb im Kleidersack mit und zieh es erst kurz vor dem Shooting an, das vermeidet Falten und Flecken.

Accessoires und Details, die mitwirken

Neben der Kleidung selbst spielen kleine Details eine grosse Rolle. Auffälliger Schmuck, mehrere Ringe oder grosse Ohrringe lenken auf einem Bewerbungsfoto schnell vom Gesicht ab. Eine Uhr oder ein dezentes Schmuckstück sind meist unproblematisch, alles Weitere lohnt sich vor dem Shooting eher abzulegen.

Auch Frisur und Make-up sollten zur übrigen Erscheinung passen: natürlich und aufgeräumt, ohne experimentelle Veränderungen kurz vor dem Termin. Wer unsicher ist, testet einen neuen Haarschnitt oder eine neue Farbe am besten einige Wochen vorher, damit auf dem Bewerbungsfoto die Person zu sehen ist, die auch im Vorstellungsgespräch erscheint. Beim Make-up gilt dasselbe Prinzip: weniger ist meist mehr, damit das Ergebnis auf dem Foto natürlich wirkt und nicht überzeichnet erscheint.

Häufige Fragen zum Bewerbungsfoto Kleidung

Darf ich beim Bewerbungsfoto eine Krawatte weglassen? In den meisten Branchen ja, solange das restliche Outfit gepflegt und stimmig wirkt. Nur in sehr formellen Berufsfeldern wie Banking oder Recht ist die Krawatte weiterhin die sicherere Wahl.

Muss die Kleidung neu gekauft sein? Nein, entscheidend ist der gepflegte Zustand, nicht das Preisschild. Ein gut sitzendes, sauberes Teil aus dem eigenen Kleiderschrank wirkt oft stärker als ein neues Stück, das nicht richtig passt.

Wichtig zu wissen

Die Kleidung ist nur ein Teil des Gesamteindrucks. Ausleuchtung, Hintergrund und ein entspannter Gesichtsausdruck wirken genauso stark, deshalb lohnt sich ein professionelles Studio-Shooting oft mehr als der Versuch, alles selbst zu Hause zu lösen. Nimm dir deshalb vor dem Termin bewusst Zeit, deine Outfit-Wahl in Ruhe zu treffen, statt sie auf den letzten Drücker zu entscheiden. Am Ende zählt vor allem, dass du dich in deiner Kleidung wohlfühlst, denn diese Sicherheit ist auf jedem Bewerbungsfoto sichtbar.

Unsicher, welches Outfit zu deiner Zielposition passt? Buche dein Bewerbungsfoto-Shooting, wir beraten dich vor Ort direkt zu Kleidung und Hintergrund.

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